Schuleingangsphase
Die Schuleingangsphase (1. und 2. Klasse)
6. Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung zur Unterstützung der differenzierten Fördermaßnahmen
Inhalt
Einleitung
1. Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten und Eltern
2. Anmeldeverfahren
3. Ermittlung der Lernausgangslage und Festlegung entsprechender Fördermaßnahmen
( erste bis achte Schulwoche )
4. Kontinuierliche Fortschreibung der Förder- und Entwicklungspläne
5. Umsetzung der Flexibilisierung der Verweildauer in der Schuleingangsphase
6. Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung
7. Vereinbarungen zu grundlegenden Elementen selbstgesteuerten Lernens
Die neue Schuleingangsphase
Schule befindet sich immer im Wandel. Im Zusammenhang mit international vergleichbaren Schulabschlüssen rückte die Schuleingangsphase ins Blickfeld und erhielt ein besonderes Gewicht. Intensiv wurde sie beleuchtet, mit anderen Ländern verglichen und nach Möglichkeiten weiterer Optimierung gesucht. Viele Veränderungen wurden gleichzeitig angestoßen und auf den Weg gebracht.
Das Kollegium der Adolf-Kolping-Grundschule setzte sich stets mit neuen Unterrichtsformen und -inhalten auseinander und bemühte sich, die Ergebnisse in seine Arbeit einfließen zu lassen. Vieles gehört somit schon zum gelebten Alltag, anderes muss neu überdacht, diskutiert und gegebenenfalls umgesetzt werden.
1. Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten und Eltern
Die Adolf-Kolping-Grundschule wird von Schulanfängern aus den verschiedensten Kindergärten der Stadt Lüdenscheid besucht. Jedoch stammen die meisten Schulanfänger aus zwei Kindergärten im Stadtteil. Zwischen den Leiterinnen dieser Institutionen und der Schule besteht eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein besonderes Anliegen war es stets, einen angemessenen Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu gestalten, Kinder und Eltern auf diesem neuen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Diese Kontakte aufzubauen und zu pflegen gehörte bisher zum unmittelbaren Aufgabenbereich der Schulleitung.
In den Kindergärten finden auf Wunsch der betroffenen Eltern und der Kindergarten-Leiterinnen Informationsveranstaltungen hinsichtlich der zukünftigen Schulanfänger statt. Diese Termine werden gerne von der Schulleitung wahrgenommen, weil so nicht nur Informationen transportiert, sondern auch Grundlagen für eine fruchtbare Elternarbeit gelegt werden. Seit jeher lässt sich die Schulleitung von allen Eltern schriftlich genehmigen, dass sich Vertreter von Schule und Kindergarten über die Entwicklung des Kindes austauschen dürfen.
Auch findet vor den Sommerferien der erste Informationsabend für die Schulanfängereltern in der Schule statt. Dabei werden etwaige Fragen geklärt, die Klasseneinteilung sowie die Klassenleitung bekannt gegeben und auf unseren Erziehungsvertrag verwiesen. Es ist uns wichtig, dass Kinder und Eltern dem neuen Lebensabschnitt entspannt entgegensehen können.
Auch findet vor den Sommerferien der erste Informationsabend für die Schulanfängereltern in der Schule statt. Dabei werden etwaige Fragen geklärt, die Klasseneinteilung sowie die Klassenleitung bekannt gegeben und auf unseren Erziehungsvertrag verwiesen. Es ist uns wichtig, dass Kinder und Eltern dem neuen Lebensabschnitt entspannt entgegensehen können.
Vor der offiziellen Einschulung gibt es verschiedene Kontakte zu den neuen Schulanfängern. Traditionell laden wir sie im Sommer zu einem Schnuppertag ein. Dann nehmen sie freiwillig an einer Unterrichtsstunde und der Frühstückspause teil. Auf diese Weise können Kontakte verstärkt oder geknüpft, sowie etwaige Ängste abgebaut werden. Auch zu Schulfesten oder dem Präsentationstag nach einer Projektwoche erhalten unsere „Neuen” eine Einladung. Fotos der Schulanfänger hängen bereits vor den Sommerferien an der Pinwand im Eingangsbereich. Auf diese Weise erfahren auch die Schulkinder, wer im nächsten Jahr zu uns kommen wird.
In Lüdenscheid setzten sich Kindergärten und Schulen rechtzeitig an einen Tisch. So konnte die seit 2004 verpflichtende Informationsveranstaltung für die Eltern der 4-Jährigen zentral für alle Eltern an drei verschiedenen Terminen angeboten werden. Für die Zukunft ist an eine Reduzierung auf zwei Veranstaltungen im 14-tägigen Abstand gedacht.
2. Anmeldeverfahren
Bereits im November finden die Anmeldungen der neuen Schulanfänger statt. Dazu haben sich die Schulleiter der Stadt Lüdenscheid auf ein gemeinsames Anmeldeverfahren geeinigt, das erstmalig 2004 an allen Schulen praktiziert wurde. Dem Konzept wurde das Schulfähigkeitsprofil zu Grunde gelegt und zu den einzelnen Kompetenzbereichen (Motorik, Wahrnehmung, Personale/Soziale Kompetenzen, Umgang mit Aufgaben, Elementares Wissen – fachliche Kompetenzen) Aufgaben ausgewählt und in einer übersichtlichen Bearbeitungsliste zusammengestellt.
Diese 17 Aufgaben umfassende Liste wird bei der Anmeldung gemeinsam mit den Kindern abgearbeitet und die erzielten Ergebnisse werden protokolliert. Für das gesamte Verfahren werden ca. 30 Minuten pro Kind benötigt. Auf Grund der Überschaubarkeit und der schnellen Auswertungsmöglichkeit erhalten die Eltern eine sofortige Rückmeldung über den Entwicklungsstand ihres Kindes. Darüber hinaus können bei etwaigen Defiziten beratend, Hinweise zu deren Beseitigung aufgezeigt werden. Die Bearbeitungsliste samt Auswertung wird in der Personalakte des Kindes aufbewahrt.
Nach Abschluss aller Anmeldungen wird für Kinder mit Auffälligkeiten Kontakt mit dem betreuenden Kindergarten aufgenommen um die Ergebnisse mitzuteilen, sich über die bisherige Entwicklung auszutauschen und gegebenenfalls weitere vermehrte Förderung in entsprechenden Bereichen anzuregen. Wie bereits vorseitig angeführt, ist das bedauerlicherweise nicht mit allen Kindergärten möglich.
Bei Kindern mit extremen Auffälligkeiten ist in einem gemeinsamen Gespräch mit den Eltern abzuklären, welche Förderungen das Kind bereits unterstützen und in wieweit es im Kindergarten oder in einer anderen Institution entsprechend seiner Entwicklung noch besser gefördert werden kann. Um im schulischen Bereich den angemessenen Förderort für ein Kind zu finden, kann es auch notwendig werden eine Überprüfung durchzuführen.
Für Kinder, die am Anmeldungstag nicht zugänglich sind sowie für Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind , aber auf Elternwunsch hin eingeschult werden sollen und Defizite haben, wird ein zusätzlicher Vorstellungstermin spätestens im Mai/Juni des folgenden Jahres vereinbart.
Stellt sich bei der Anmeldung heraus, dass das Kind sich nicht altersgemäß auf Deutsch mitteilen kann, erhält es umgehend einen weiteren Termin, der der Feststellung des Sprachstandes dient. Hier haben sich die Lüdenscheider Grundschulleiter darauf geeinigt, den standardisierten Test „Fit in Deutsch” einzusetzen, der vom Niedersächsischen Kultusministerium herausgegeben wurde. Bei diesem Test sind zwei Lehrer beteiligt, Tester und Protokollant. Die Durchführung des Verfahrens dauert ca. 20-25 Minuten. Die Testbögen samt Auswertung werden in der Personalakte des Kindes aufbewahrt.
Der Test überprüft an Hand von Bildern den passiven Wortschatz des Kindes an ausgewählten Nomen und Verben. Mit leicht zugänglichen Materialien werden auch das Verständnis von einfachen Sätzen mit Präpositionen sowie das Verständnis von Satzreihen und komplexen Sätzen abgefragt. Schließlich ermittelt
eine Aufgabenstellung die spontanen Äußerungen des Kindes. Die Testergebnisse sind übersichtlich strukturiert und eine sofortige Rückmeldung an die Eltern mit anschließender Beratung ist möglich. Bei entsprechenden Ergebnissen wird den Eltern angeboten, ihr Kind an einen vorschulischen Sprachkurs von Februar bis zu den Sommerferien anzumelden. Es wird dabei ausdrücklich daraufhingewiesen, dass dieser Sprachkurs kostenlos ist, die Eltern sich jedoch mit einer Anmeldung auch verpflichten, ihr Kind regelmäßig zu schicken bzw. hinzubringen. Die Kurse werden vom Schulträger der Stadt organisiert.
eine Aufgabenstellung die spontanen Äußerungen des Kindes. Die Testergebnisse sind übersichtlich strukturiert und eine sofortige Rückmeldung an die Eltern mit anschließender Beratung ist möglich. Bei entsprechenden Ergebnissen wird den Eltern angeboten, ihr Kind an einen vorschulischen Sprachkurs von Februar bis zu den Sommerferien anzumelden. Es wird dabei ausdrücklich daraufhingewiesen, dass dieser Sprachkurs kostenlos ist, die Eltern sich jedoch mit einer Anmeldung auch verpflichten, ihr Kind regelmäßig zu schicken bzw. hinzubringen. Die Kurse werden vom Schulträger der Stadt organisiert.
3. Ermittlung der Lernausgangslage und Festlegung entsprechender Fördermaßnahmen
Die im nachfolgenden beschriebene Vorgehensweise begründet sich auf den aktuellen Erkenntnissen zur Förderdiagnostik.
Da diese zunehmend integrierter Bestandteil des pädagogischen Handelns in Schule und Unterricht wird, bilden Diagnose und Förderung eine Einheit und sind eng miteinander verwoben. Um erfolgreich zu sein, orientiert sie sich am einzelnen Kind und hat seine Interessen und Möglichkeiten im Blick. Unsere Förderdiagnostik ist an Veränderungen (Lernzuwächsen, Kompetenzzuwächsen, ....) interessiert und daher prozessorientiert. Somit hat sie nicht den einmaligen Charakter einer Querschnittsuntersuchung sondern ist immer nur vorläufig. Ihre Aussagen sind hypothetisch, einmal gemachte Beobachtungen und davon abgeleitete Fördermaßnahmen werden regelmäßig überprüft.
4. Die kontinuierliche Fortschreibung der Förder- und Entwicklungspläne und die konsequente unterrichtliche Umsetzung differenzierender und individualisierender Maßnahmen während der gesamten Schuleingangsphase
Nach Ablauf der achtwöchigen Schuleingangsphase werden der Förderplan für jedes Kind erstellt und der Entwicklungsprozess beobachtet. Danach folgen Überprüfungen im Hinblick auf die Mindestanforderungen und eine Aktualisierung der individuellen Förderpläne. Die Kompetenzentwicklung des Kindes ist Voraussetzung für die Entscheidung über die Verweildauer in der Schuleingangsphase. Diese wird drei- bis viermal pro Schuljahr analysiert und in der Klassenkonferenz beraten. Dabei werden Eltern frühzeitig in notwendig werdende Entscheidungen mit einbezogen.
Möglichkeiten der Umsetzung individueller Förderung
Innerschulische Fördermöglichkeiten
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Außerschulische Förderung durch Entsprechende Institutionen
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- Psychologische Beratungsstelle
- Logopäde
- Fachkraft für Dyskalkulie
- Hausaufgabenbetreuung
- Ergotherapeut
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innere Differenzierung
im Klassenverband
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äußere
Differenzierung |
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- in Gruppen einer Klasse
- klassenübergreifend
(wechselnde Zusammen-
setzung)
- jahrgangsübergreifend
z.B. ‚Sport’
Wahrnehmung/Motorik
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Möglichkeiten der methodischen Umsetzung
- gezielter Einsatz unterschiedlicher Arbeitsmaterialien
(Lese-, Experimentier-, Medienecke, LÜK-Kästen, Klammerkarten, Lernkarteien…)
a) mit Lehrerbetreuung
b) zum selbständigen Umgang mit Selbstkontrolle u.a.
- Gesprächskreis (Sprachkompetenz, Emotionalität)
- Partner-/Gruppenarbeit
- Aufrechterhaltung der Lernmotivation durch Anerkennung der individuellen Lernfortschritte
5.Umsetzung der Flexibilisierung der Verweildauer in der Schuleingangsphase
unter Berücksichtigung der verbindlichen Anforderungen nach Klasse 2
In den Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule in NRW sind die Ziele der Kompetenzentwicklung in den Fächern beschrieben, die die Kinder bis zum Ende der Jahrgangsstufe 2 erreicht haben sollten.
Anhand der Beobachtungen – einschließlich der Ergebnisse von Lernstandsanalysen – bezogen auf die dort aufgelisteten Anforderungen ist es möglich festzustellen welche Kinder mehr bzw. geringere Zeit zum Erreichen dieser Lernziele benötigen. Alle Entscheidungen bzgl. der Verweildauer in der Schuleingangsphase werden von der Klassenkonferenz langfristig vorbereitet. Die Eltern werden frühzeitig in die Entscheidungsfindung einbezogen.
Erste Signale für eine eventuelle längere Verweildauer in der Schuleingangsphase zeigen sich oft
bereits vor der Einschulung und werden bei der Erstellung des Schulfähigkeitsprofils unter anderem durch Hinweise von Kindergarten, Schularzt bzw. Eltern deutlich.
bereits vor der Einschulung und werden bei der Erstellung des Schulfähigkeitsprofils unter anderem durch Hinweise von Kindergarten, Schularzt bzw. Eltern deutlich.
Hinzu kommen die Beobachtungen innerhalb der ersten Schulwochen unter anderem unter Berücksichtigung folgender Fragen:
- Zeigen sich beim Kind Probleme in den Wahrnehmungsbereichen und lassen sich diese durch Förderung schwer abbauen?
- Ist das Kind noch sehr verspielt ? Kann es sich länger auf einen Gegenstand konzentrieren?
- Wirkt das Kind verängstigt, ist es sehr zurückhaltend, wenig lernwillig?
- Benötigt es zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen fast immer individuelle Unterstützung?
- Zeigt es Auffälligkeiten in der Motorik bzw. der Koordination von Bewegungen?
- Kann es sich kurze Texte nur schwer merken?
- Ist seine Sprachentwicklung altersentsprechend?
- Zeigt das Kind Anzeichen von Überforderung? Entzieht es sich Anforderungen?
- Kann das Kind mit der möglichen Förderung im Rahmen der Eingangsphase die Anforderungen der Richtlinien und Lehrpläne erfüllen?
Frühzeitig (nach acht Wochen) setzt die gezielte Förderung langsamer Lerner ein. Durch die fortlaufende Beobachtung dieser Schüler wird deutlich, welche Kinder nach Durchlaufen des 1. Schuljahres in dieser Jahrgangsstufe verbleiben sollen. So kommt es zu einer dreijährigen Verweildauer in der Eingangsphase, durch die die Entstehung sonderpädagogischen Förderbedarfs und Stigmatisierung möglichst verhindert und ein guter Start in die Jahrgangsstufe drei ermöglicht werden soll.
Schüler und Schülerinnen, die durch herausragende Leistungen und entsprechendes Sozialverhalten auffallen, erhalten im Anschluss an die achtwöchige Beobachtungsphase entsprechende individuelle Förderung. Nach einer systematischen Beobachtung kann das Kind zu Beginn des zweiten Halbjahres (zunächst auf Probe) in die zweite Jahrgangsstufe versetzt werden (vgl. Tabelle).
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Die folgende Tabelle verdeutlicht den zeitlich organisatorischen Ablauf.
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1.Schuljahr
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Konferenz
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Zeitfolge
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Beratung /
Beobachtung |
Schwerpunkte
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1. Klassenkonferenz
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nach 8 Wochen
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Tendenzen feststellen,
A)schneller lernende Kinder
B) Kinder ohne zusätzlichen Förderbedarf
C) langsamer lernende Kinder
Festlegen von Maßnahmen:
AC) Förderunterricht u.a.
klassenübergreifend |
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Elternsprechtag
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2. Klassenkonferenz
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vor Weihnachten
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Auswertung der Förderpläne
Festlegung Gruppe ABC
individuelle Maßnahmen
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Januar
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gezielte Beobachtung Gruppe A
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(vier Wochen)
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Klassenkonferenz für Gruppe A
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nach Beobachtung
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Auswertung, Empfehlung
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ggf. danach
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Elterngespräch
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Februar
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ggf. Probeunterricht in Klasse 2
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(vier Wochen)
danach endgültiger
Entscheid |
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Klassenkonferenz für Gruppe C
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vor Ostern
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Auswertung Gruppe C
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Beobachtungs-zeitraum für C
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(vier Wochen)
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anschließend
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Elterngespräch
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3. Klassenkonferenz
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vor Sommer
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Entscheidung für Kinder aus C zur Wiederholung,
Übergang aller anderen Kinder in Klasse 2
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2.Schuljahr
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Konferenz
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Zeitfolge
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Beratung/
Beobachtung |
Schwerpunkte
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1. Klassenkonferenz
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nach 10 Wochen
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Tendenzen
B) Kinder ohne Förderbedarf C) Kinder mit Förderbedarf
individuelle Maßnahmen
C1) Förderplan für langsamer Lernende im
Hinblick auf 3. Jahr C2)Überlegungen zum AO-SF-
Verfahren für Wiederholer
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Elternsprechtag
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2. Klassenkonferenz
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März
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Gibt es Kinder mit voraussichtlich 3jähriger Verweildauer? (Gruppe C)
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nach Ostern
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Beobachtungs-zeitraum für C
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(zwei Wochen)
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|
anschließend
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Elterngespräch
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3. Klassenkonferenz
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Entscheidung über 3. Jahr
Versetzung der anderen Kinder
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6. Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung zur Unterstützung der differenzierten Fördermaßnahmen
Wie bereits im Schulprogramm festgelegt, spielen offene Unterrichtsformen
wie
wie
- Tagesplan
- Wochenplan
- Freiarbeit
- Lernen an Stationen
- Projektwochen
eine wichtige Rolle. Wir legen Wert auf offene Unterrichtsformen, weil sie der Förderung der Selbständigkeit und der Selbstverantwortung dienen. Sie berücksichtigen die individuellen Lernvoraussetzungen, Neigungen und Fähigkeiten der Kinder.
Damit wollen wir erreichen, dass das Sozialverhalten der Schüler positiv beeinflusst wird. Im Zusammenhang damit stehen auch der sorgfältige Umgang mit Arbeitsmaterialien und die Erziehung zur Selbstorganisation.
Aus pädagogischen und auch sozial emotionalen Gründen handelt die AKS in der Regel nach dem Klassenlehrerprinzip. Gezielte Beobachtungsphasen in der Schuleingangsphase müssen mit Hilfe einer zweiten Lehrkraft durchgeführt werden. Feste Bezugspunkte sowohl in personeller als auch in sächlicher Hinsicht werden vom Kollegium als sehr wichtig erachtet. Daher bleiben auch zugewiesene
Klassenräume nach Möglichkeit zumindest für zwei Jahre bestehen.
Klassenräume nach Möglichkeit zumindest für zwei Jahre bestehen.
Der Klassenraum muss neben der normalen Ausstattung die Möglichkeit bieten entsprechend den besonderen Schwerpunkten der Schuleingangsphase gestaltet zu werden.
Für eine zielgruppenspezifische Arbeit der Kinder sind folgende Materialien erforderlich:
* Sinnesmaterial zur Schulung der Wahrnehmung (Wahrnehmungsparcours in gesondertem Raum ist immer zugänglich)
* didaktische Materialien für alle Fächer mit dem Anspruchsniveau
- Materialien (Freiarbeitsmaterialien) als Grundausstattung im Klassenraum (mit dort Vorschule
- Jahrgangsstufe 1 und 2
- Jahrgangsstufe 3.
Sukzessiver Aufbau von didaktischen Materialien (Freiarbeitsmaterialien) als Grundausstattung im Klassenraum (mit dortigem Verbleib) ist erforderlich.
„Schule als Ort gemeinschaftlichen Lebens“ zu erfahren ist ein wichtiges Anliegen unserer täglichen Arbeit.
Neben Ritualen wie z.B. der Morgenkreis sind zahlreiche Feste und Aktivitäten, die im Schulprogramm aufgeführt sind, feste Bestandteile des Schuljahres geworden.
Verbindliche Klassen- und Schulregeln wurden gemeinsam erarbeitet. In Zusammenarbeit von Eltern und Schule entstand ein Wertekatalog, den die Eltern in Form eines Erziehungsvertrages beim Eintritt ihres Kindes in unsere Schule unterschreiben.
7. Vereinbarungen zu grundlegenden Elementen selbstgesteuerten Lernens im Rahmen der Schuleingangsphase
Anhand des Förderplanes ist der Lernweg eines jeden Kindes festgelegt, mit den Eltern und dem Kind abgestimmt und u. a. in Form von individuellen Tages- bzw. Wochenplänen für das Kind aufgeschlüsselt.
Sobald wie möglich müssen alle Kinder Schlüsselqualifikationen erwerben, die ihnen selbständiges Lernen ermöglichen. Sie müssen äußerst früh – quasi vom ersten Schultag an – an die verschiedenen Möglichkeiten der Selbstkontrolle herangeführt bzw. in den Umgang mit den unterschiedlichen Materialien eingewiesen werden.
Lerntechniken wie Lesen durch Schreiben (mit der Anlauttabelle), die Benutzung einer Lernwörterkartei
oder der Einsatz von Hilfsmitteln in Mathematik (Rechenschiffchen, Rechenkette, Hundertertafel, Tausenderbuch, ...) müssen zu gegebener Zeit eingeübt werden.
Auch die vielen Hilfsmittel zum selbsttätigen Üben wie Logico, LÜK, Klammerkarten, Karteien, Der kleine Professor, Computerprogramme sind keine Selbstläufer, sondern das Kind muss mit ihnen vertraut gemacht werden.
oder der Einsatz von Hilfsmitteln in Mathematik (Rechenschiffchen, Rechenkette, Hundertertafel, Tausenderbuch, ...) müssen zu gegebener Zeit eingeübt werden.
Auch die vielen Hilfsmittel zum selbsttätigen Üben wie Logico, LÜK, Klammerkarten, Karteien, Der kleine Professor, Computerprogramme sind keine Selbstläufer, sondern das Kind muss mit ihnen vertraut gemacht werden.
